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Wie groß sollte ein Schulrucksack eigentlich sein?

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Schulrucksack wie groß

Unsere Kleinen müssen heutzutage ganz schön viel Schulmaterial mit sich herum tragen. Das war früher tatsächlich anders, immerhin ist man zu damaliger Zeit nur mit Schiefertafel und einer Kreide in die Schule gegangen und mit nicht weniger wieder nach Hause. Und es scheint so, als wäre die digitale Welt noch nicht in unserem Schulsystem angekommen, weswegen unsere Kinder immer noch dicke Bücher, Hefte und Schreibutensilien benötigen. Wachsende Anforderungen also nicht nur an die Köpfe der Kinder, sondern auch an die Schulrucksäcke, welche immer höheren Belastungen standhalten sollen.

Statistiker und Kritiker fanden heraus, dass unsere Schulkinder täglich etwa 6 Kilogramm zu tragen haben. In Zusammenarbeit mit Orthopäden haben verschiedene Hersteller nun sehr gute Schulrucksäcke entwickelt, welche das Gewicht möglichst gut verteilen und den Kinderrücken entlasten sollen.

Zudem raten diese auch, sich für einen Schulrucksack, anstelle von einer einseitig zu tragenden Tasche zu entscheiden. Aber wie groß sollte eigentlich ein Schulrucksack sein? Wenn es nach der Anzahl der Bücher, Hefte und anderen Materialien ginge, so müsste der Rucksack wohl größer als jedes Kind sein, was natürlich mehr als unsinnig ist.

Größtmöglich oder je kleiner desto besser?

Klar ist, dass es heutzutage sehr viele tolle und unter den Kids sehr angesagte Designes zu kaufen gibt. Allerdings bestehen nicht alle den Schulrucksack Test in der Praxis, denn meist passen in die coolen Rucksäcke kaum alle benötigten Bücher oder Hefte. Deshalb steht die Frage der Größe des Schulrucksackes an oberster Stelle, wenn es um die Kaufentscheidung geht. Ältere Schüler können sich für einen Rucksack mit einem Volumen von etwa 25-30 Liter entscheiden und tatsächlich bewegen sich die meisten Hersteller in dieser Spanne. Sobald der Rucksack kleiner ist, könnte es eng werden, wodurch zusätzliches Tragen von Büchern wieder belastend sein kann. Wer allerdings mehr als 30 Liter Volumen wählen möchte, der muss vorsichtig sein, immerhin kann es dann zu schwer werden.

Auch die Abmessungen des Rucksackes sind bei der Kaufentscheidung unbedingt zu beachten. Wichtig ist dabei, dass ein herkömmlicher DIN A-4 Ordner mühelos hineinpasst. Alles andere würde für reichlich hässliche Eselsohren sorgen und womöglich Ärger im Schulalltag geben. Wer auf mehr Ordnung im Rucksack wert legt, der sollte auch auf eine zusätzliche praktische Unterteilung innerhalb des Rucksackes schauen. Die Schulranzen für Kinder aus dem Grundschulbereich sind meist mit 2 oder mehr Fächern unterteilt und besitzen ein eher hartes Innenleben aus festem Plastik. Solche Rucksäcke sind natürlich dann spätestens in der 5 – 6 Klasse uncool – Sie verstehen!

Außerdem müssen ab dann oft weitere, schulunabhängige, Utensilien mit verstaut werden, wodurch kleine Seitentaschen mit Reißverschluss nützlich sein können. So können die Schüler Handy, Bustickets oder Hausschlüssel ideal verstauen. Einige Schulen erlauben mittlerweile sogar das Mitbringen des eigenen Laptops und auch höhere Klassenstufen arbeiten schon mit den digitalen Medien. Spätestens an der Uni oder in der Berufsschule dürfen Laptops oder Tabletts mit in die Schule gebracht werden. Für diese Schulmaterialien sollte es dann aber extra Fächer oder Taschen geben und tatsächlich gibt es praktische Schulranzen, welche Taschen für Laptops und Co. vorsehen. Meist handelt es sich dabei um ein gepolstertes zusätzliches Fach an der Rückenpartie, sodass die empfindliche Technik optimal geschützt ist.

Gehen Sie beim Kauf eines Schulrucksackes – egal für welches Alter – bitte keine Kompromisse in Sachen Gesundheit und Tragekomfort ein. Hier können Sie deshalb ruhig auf Markenprodukte vertrauen, denn diese gewährleisten unter anderem eine bessere Verarbeitung und die Umsetzung von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bei der Entlastung der Kinderrücken. Markenware muss dabei nicht unbedingt teuer sein und kann auch günstig online im Shop gekauft werden. Wer Online kauft, der hat die Garantie, den Rucksack innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurück schicken zu können. So können Sie in aller Ruhe testen und bei Bedarf auf ein anderes Modell umsteigen.

Welche Marken können wir empfehlen:

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Wichtig ist es aber vor allem, dass Kinder das Gewicht möglichst Rückennah tragen können. Ein zu großer Rucksack, welcher weit über die Lendenwirbelsäule reicht, kann zu viel Gewicht auf Nacken- und Schulterbereiche bringen und dauerhaft zu Rückenschmerzen führen. Es kommt also beim Kauf auf Ihr Kind an und die Statik und Größe von diesem. Probieren Sie daher mehrere Rucksäcke aus, ehe Sie sich für einen entscheiden, bestellen Sie bestenfalls online gleich mehrere um in Ruhe zuhause testen zu können.

Achten Sie auf ein ergonomisch angepasstes Rückenteil und die Möglichkeit dieses präzise einstellen zu können. Verhindern Sie rutschende Trägergurte und achten Sie bei diesen auf gut gepolsterte Verarbeitungen. Die Gurte dürfen nicht einschneiden oder sich selbstständig in der Einstellung verändern.

Achten Sie als Elternteil immer darauf, dass ihr Kind nicht ständig unnötige Schulbücher herum trägt und sprechen Sie bei auffallend hoher Belastung ruhig mit den Lehrkräften. Auch diese sind dafür verantwortlich, dass Kinder nicht täglich mit maximaler Rucksackbelastung nach Hause und in die Schule laufen müssen. Eine Änderung im Stundenplan hat dabei schon vermehrt geholfen.

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